Altweiberwohnen“ erzählt von dem Schuss Sommer im Winter des Lebens. Neunzehn allein und selbstständig lebende Frauen – fast alle weit über 80 – geben Einblicke in ihren Alltag und ihre Wohngeschichte. Die Porträts zeigen die jahrzehntelange Vertrautheit mit den eigenen vier Wänden, die Liebe zu Büchern, zum Garten, zu Kram und Kitsch, aber auch, wie man sich mit Treppen, Einkaufshilfe, mit und ohne Auto lebensklug arrangiert. Dabei offenbart sich, wie viel Bemerkenswertes im Alltäglichen steckt und wie viel Schönheit und Erlesenes das scheinbar unspektakuläre Detail birgt. Die einfühlsamen Interviews von Ulrike Scherzer und die außergewöhnlichen Fotografien von Juliana Socher zeichnen ein sensibles Bild über den Alltag des Wohnens im Alter.

Ausführliche Buchbesprechung.

 

Pressestimmen:
Es sind anrührende, aber auch Mut machende Geschichten aus dem wahren Leben, die die Autorinnen Ulrike Scherzer und Juliana Socher aufgezeichnet und mit Fotos versehen haben (…) Sensibel zeigen sie den Alltag von Seniorinnen, die „auch alleine“ ihr großes Haus genießen, halbe Treppen zum Fitbleiben nutzen und so viele Beschäftigungen haben.
[Quelle: rott, RUHR NACHRICHTEN]

Zeige mir, wie du wohnst, und ich sage dir, wer du bist. Wenn Häuser und Wohnungen sprechen könnten, würden diese Geschichten wohl mehr als 152 Seiten füllen. Das verdeutlicht das Buch „Altweiberwohnen“ von Ulrike Scherzer mit Fotografien von Juliana Socher. (..) . Die Geschichten und Bilder sind dabei so facettenreich wie das Leben selbst.
[Quelle: Maren Kletzin, DAB]

In vielen Details wird der Alltag der Damen liebevoll nachgezeichnet (…) Das Ergebnis ist ein berührendes Dokument der Lebensfreude, in dem für die weit verbreiteten Altersklischees wie Langeweile und ausweglose Einsamkeit kein Platz ist.
[Quelle: WIENER ZEITUNG]

Wirklich ein wunderbarer Band (…) unglaublich eindrucksvoll.
[Quelle: rbb Kulturradio – Zeitpunkte-Magazin]

Es sind heitere Alltagsbetrachtungen voller Erinnerungen, Lebensfreude und der Überzeugung, dass auch im Winter des Lebens die Sonne scheint.
[Quelle: Paula Gratz, ANZEIGER]

Erzählungen und besonders auch die sprechenden Fotos aus den Wohnungen belegen eindrücklich: Leben im Alter ist gesegnet mit mancher Beschwernis, aber es ist doch auch bunt und spannend, wenn frau es zulässt.
[Quelle: Johannes Becher, DIE KIRCHENZEITUNG]

Da ist Haltung und Offenheit angesagt – jenseits der Langeweile, Einsamkeit und Abhängigkeiten. Das haben die Gespräche in großartiger und -zügiger Weise entborgen. Das ist gut so. So ist ein kostbares Hausbuch fürs Älterwerden in den gegebenen oder geplanten Lebensräumen entstanden.
[Quelle: kulturpunkt.ch]

Wie kommen alte Frauen dazu, arm zu sein? (…) Altweiberwohnen (…) – ein gelungenes Werk. In wunderschönen Fotografien und respektvollen Texten werden alte alleinstehende Frauen porträtiert: Wie wohnen sie? Gefällt ihnen das? Wie gestalten sie das Leben in ihren vier oder mehr Wänden?
[Quelle: Lisa Boylos, AUGUSTIN]

Die Autorinnen nähern sich den 19 porträtierten Frauen aus Deutschland und Österreich mit viel Einfühlungsvermögen (…) Bemerkenswert, wie es Ulrike Scherzer gelingt, sehr behutsame Gespräche zu führen und sie dann quasi beiläufig aus der Sicht der Interviewpartnerinnen wiederzugeben. (…) Die beiden haben ein Buch veröffentlicht mit bemerkenswerten, Einsichten und Lebensweisheiten, 150 humorvolle, ernsthafte und nachdenkliche Seiten sind das Ergebnis. Es ist das wohl beste Buch, das mir bisher über das Leben alter Menschen in die Finger gekommen ist.
[Quelle: Stefan Branahl, KIRCHENZEITUNG Hildesheim]

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